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Geschichte

Als Europa und Asien gewaltsam getrennt wurden

Zum hundertjährigen Jubiläum des Vertrags von Lausanne

Zwischen 1920 und 1922 kam es an der östlichen Grenze des europäischen Kontinents zu Gewaltausbrüchen, die das Gesicht der Region für immer verändern sollten: Bis zu 1.500.000 griechische Christen, die in der Türkei lebten, und bis zu 600.000 türkische Muslime, die in Griechenland lebten, wurden vertrieben. Die Jahrtausende alte griechische und christliche Präsenz in Kleinasien fand ihr Ende. Der Traum von der „Grossen Idee“ einem Griechenland der zwei Kontinente, war ausgeträumt.

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Zukunftsfragen

Asiatische Werte, Amerika und Europa

Im Mai 2012, also vor etwas mehr als zehn Jahren, fuhr Helmut Schmidt, Altkanzler der Bundesrepublik, nach Singapur, um sich mit Lee Kuan Yew zu treffen, den Mann, der das kleine südasiatische Land zu der bedeutenden Wirtschaftsmacht geformt hatte, die es heute ist. Das Treffen war informell und man unterhielt sich über Weltpolitik.

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Russland

Inszenierung einer Grossmacht

Russland sei jetzt nur noch eine Regionalmacht, sagte der damalige US-Präsident Barack Obama 2014 und war dafür vielfach im Westen gescholten worden, habe er Russland damit doch nur unnötig gedemütigt. Doch er hatte recht. Russland ist eine Regionalmacht, die sich als Grossmacht inszeniert. Medial funktioniert das sehr gut, ökonomisch und militärisch weniger.

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Terrorismus

Stochern im Nebel

Die Diskussion bei „Maybrit Illner‟, die sich dem Thema „Terror in Sri Lanka – Krieg der Religionen?‟ widmete, hat einmal mehr gezeigt, wie eine aktuelle Problematik zunehmend tabuisiert wird: Der Terrorismus, der im Namen des Islam verübt wird, hat derzeit keine Parallele in irgendeiner anderen Religion, weil er so stark globalisiert ist wie kein zweiter. …

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